Gedenkstätte Esterwegen

Gedenkstätte Esterwegen

Seniorenzentrum

Seniorenzentrum
No Image
IHK-vor-Ort" vor vollem Haus in Esterwegen PDF Drucken E-Mail


Ja zur Werbung - und das ausdrücklich

Mehr als 400 Unternehmen haben sich 2009 in der Veranstaltungsreihe der IHK Osnabrück-Emsland „IHK vor Ort" über rechtliche Fallstricke in der Werbung und über Trends informiert. Und auch in Esterwegen war der Ratssitzungssaal am Donnerstag den 6. Mai fast bis auf den letzten Platz besetzt. Samtgemeindebürgermeister Hermann Tebben unterstrich in seiner Begrüßung die Wichtigkeit, dass regionale Unternehmen über aktuelle rechtliche Änderungen informiert seien. „Wir freuen uns, dass die IHK nicht nur erläutert was verboten, sondern auch was erlaubt ist und vor allem was gut beim Kunden ankommt." Bei der direkten Kundenansprache wird viel falsch gemacht: „Der Kunde darf das Direktmarketing nicht als unzumutbare Belästigung empfinden", sagt IHK-Jurist Philipp Cords in seinem Vortrag. Rufnummerunterdrückung, Werbung hinter dem Auto-Scheibenwischer und Faxwerbung ohne vorherige Einwilligung seien komplett verboten. Der Rechtsexperte bringt es mit einem einfachen Beispiel auf den Punkt: „Versetzen Sie sich als Unternehmer einmal in die Lage des Verbrauchers." Unerwünschte Anrufe von Call-Centern oder unseriöse Spam-Emails stellen eine unzulässige Verwendung der persönlichen Daten dar.  Denn: In Zukunft gehe fast nichts mehr ohne ausdrückliche Einwillungserklärung des Kunden. Selbst wenn der Kunde ein Geschäftspartner ist. „Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Kunde und Geschäftspartner „ja, ich will" zu Ihnen sagen". Doch auch der Kunde hat das Recht sich von seiner Beziehung zum Unternehmen „scheiden zu lassen". Mit diesem Vergleich spielte Cords auf das Widerspruchsrecht an, worauf in jeder Direktmarketingmaßnahme hinzuweisen ist. Nachdem der Jurist über die Gesetzesverschärfungen referierte, schrieb Dr. Jennifer Thanscheidt  den anwesenden Unternehmern ins Stammbuch: „ Der Schlüssel zur Kundenbindung ist, dass ihre Zielgruppen sich von Ihrer Werbung positiv informiert - oder sogar unterhalten - und nicht belästigt fühlen" , erläutert die IHK-Branchenbetreuerin für den Handel. Generell werden drei wichtige Werbearten unterschieden; die Produkt-, Gemeinschafts- und die Imagewerbung. Durch mehr Wir-Gefühl am Standort kann Kaufkraft am Ort gebunden werden. „Kaufkraftbindung ist Kundenbindung" und nur, wenn Esterwegen es schafft gemeinsam und branchenübergreifend gute Werbung für den Ort zu machen, kommen Kunden und Besucher gerne in den Ort zum Einkaufen. Das Image spiele hierbei eine besonders wichtige Rolle. Als gute Beispiele für Imagewerbung nannte Thanscheidt Kultur- und Sportsponsoring, kreative Firmenjubiläen und Betriebsfeste sowie auf die Unternehmensphilosopie abgestimmte Logos und Visitenkarten, wo der Experte von „Corporate Design" spricht.

Mit der Aussage „Sie sollten auf Werbung als Umsatzbringer niemals verzichten, denn wie sagte die amerikanische Unternehmerlegende Henry Ford: Wer nicht wirbt - stirbt!" wurde die Veranstaltung mit einem großen Beifall beendet.

 

Mehr dazu lesen Sie im Artikel aus dem Emsland-Kurier vom 16.5.2010

 

 
< Zurück   Weiter >
No Image
No Image No Image No Image

Video-Clip


 Nordhümmling

Suchen

Veranstaltungen

Interaktiv

Links
No Image
© 2010 Samtgemeinde Nordhümmling
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.
No Image