leben_im_nordhuemmling_seniorenzentrum_1Einführung

Die stationäre Altenpflege steht in Deutschland nach Einführung der Pflegeversicherung immer wieder vor neuen Herausforderungen. Diesen möchten wir und mit dem Haus "Seniorenzentrum Nordhümmling" stellen und den Bewohnern eine dem aktuellen Stand fachlicher Erkenntnisse entsprechende Pflege und Betreuung anbieten. Insbesondere stellen wir uns konzeptionell auf die zunehmende Zahl altersverwirrter Bewohner ein.

Wir verfolgen das Ziel, den uns anvertrauten Menschen ein Zuhause geben und eine würdevolle und altersgerechte Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sicherzustellen.

leben_im_nordhuemmling_seniorenzentrum_3Einrichtung

Das Haus verfügt über folgende Plätze:

  • 58 Einzelzimmer
  • 4 Doppelzimmer (8 Plätze)


mit eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen

Alle Pflegezimmer verfügen über eigene Sanitärräume. Zusätzlich verfügt die Einrichtung über großzügige Gemeinschaftsflächen und einem Multifunktionssaal. Die notwendigen Sozial-, Personal- und Lagerräume werden vorgehalten. Unsere Einrichtung wird in mehrere Wohnbereiche aufgeteilt. Jeder Wohnbereich erhält eine Teeküche und ein Pflegebad. Arbeitsräume für den begleitenden Dienst zur Betreuung und Beschäftigungstherapie, sowie Räumlichkeiten für Friseur und Fußpflege stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Zuordnung von Bewohnerzimmer und Funktionsräumen ist so gestaltet, dass Wohngruppen von einer Stärke zwischen 8 und 12 Plätzen entstehen. Die gewählte bauliche Struktur fördert die Wohnlichkeit des Hauses. So werden beispielsweise lange, krankenhaustypische Flure vermieden.

Bei der Möblierung wird darauf geachtet, dass eigenes Mobiliar mitgebracht werden kann. Ein Zimmer ist jedoch mindestens mit einem entsprechenden, modernen Pflegebett, dem dazugehörigen Nachttisch, einem Kleiderschrank, einem Tisch und einem Stuhl ausgestattet.. Bis auf Pflegebett und Nachttisch können alle anderen Möbel auf Wunsch durch eigene mitgebrachte Stücke ersetzt werden. Dadurch soll das Wohlbefinden der Bewohner und auch ihre Orientierung gefördert werden.

Bewohnerstruktur

Nach Auswertung der gegebenen Situation im Landkreis Emsland rechnen wir mit nachfolgender Bewohnerstruktur.

  • Pflegestufe I 18,5%
  • Pflegestufe II 38%
  • Pflegestufe III 40%
  • Pflegestufe O/G 3,5%


Ziele der Einrichtung

Die pflegerische und betreuende Arbeit im Seniorenzentrum soll dem Abbau der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit der Bewohner entgegenwirken. Voraussetzung hierfür jedoch ist die individuelle ganzheitliche Förderung des zu pflegenden Menschen, zur Erhaltung der physiologischen und psychischen Beweglichkeit.
Das Seniorenzentrum wird dieses Ziel mit dem Konzept der (re-) aktivierenden Pflege verfolgen. Als theoretische Grundlage werden wir das Pflegemodell von Monika Krohwinkel mit den folgenden dreizehn verschiedenen AEDL's verwenden.

  1. kommunizieren - dies bedeutet Signale zu senden und zu empfangen
  2. sich bewegen - Leben ist Bewegung!
  3. vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten - Beobachtung und Wahrnehmung!
  4. sich pflegen- nur wer sich selbst mit Sorgfalt pflegt, wird auch andere mit Sorgfalt pflegen können!
  5. essen und trinken - Essenswünsche und Essverhalten im Alter sind jahrelang geprägt!
  6. ausscheiden - sämtliche pflegerischen Maßnahmen bei Inkontinenz bedeuten ein Eindringen in die Intimsphäre des Menschen!
  7. sich kleiden - Grundrechte auf Wahlfreiheit und Selbstverwirklichung!
  8. ruhen und schlafen - Ruhen und Schlafen sind elementare Bedürfnisse des Menschen!
  9. sich beschäftigen - sich selbst zu beschäftigen als elementares Bedürfnis alter Menschen!
  10. sich als Mann/Frau fühlen - pflegerische Nähe kann auch bedrängende Situationen schaffen!
  11. für eine sichere Umgebung sorgen - ein elementares Bedürfnis alter Menschen ist es, sich in ihrem persönlichen Lebensbereich sicher zu fühlen!
  12. soziale Bereiche des Lebens sichern - zur Lebensqualität gehört das Eingebundensein in ein Netz von Beziehungen!
  13. mit den existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen - Erfahrungen macht jeder Mensch für sich!


Die ärztliche Versorgung obliegt der freien Wahl der Bewohner. Es wird in den einzelnen medizinischen Fachbereichen eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärzten angestrebt. Die Mediziner führen regelmäßige Hausbesuche durch. Alle notwendigen Maßnahmen werden hierbei besprochen, dokumentiert und sofern erforderlich nach Verordnung im Rahmen der medizinischen Behandlungspflege durch Pflegefachkräfte entsprechend des Rahmenvertrages nach §75 SGB XI durchgeführt.

Zur Gesamtausrichtung der Einrichtung gehört die Öffnung nach außen. Hiermit ist gemeint, dass die Bewohner und Bewohnerinnen

  • die Möglichkeit der Teilnahme an Veranstaltungen im Umfeld haben
  • es durch Kontaktaufnahme mit bestehenden Vereinen die Möglichkeit von Veranstaltungen in der Einrichtung geben wird
  • der künftige Heimbeirat (Heimfürsprecher), externe Organisationen und die Angehörigen mit in die Pflege und Betreuung einbezogen werden sollen.


Pflegerische Versorgung

Die pflegerische Versorgung orientiert sich an den Bedürfnissen der Bewohner, den aktuellen fachlichen Standards der Altenpflege und orientiert sich an einem christlichen und humanitären Menschenbild. Das erwähnte Pflegemodell von Monika Krohwinkel wird durch die Pflegeprozessplanung umgesetzt.

Sterbebegleitung

So wie die Geburt gehört auch der Tod zum Leben. Eine angemessene Betreuung Sterbender gehört nach unserer Auffassung ebenso zur Altenhilfe wie eine qualitativ hochwertige Pflege. Der sterbende Bewohner soll in unserer Einrichtung Ruhe und Geborgenheit finden, um die letzte Zeit des Lebens würdevoll zu erleben.


 



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